Namen

Bacivet S

Land

Deutschland

Hersteller

Pfizer GmbH

Wirkstoffe

Bacitracin-Zink 4200I.E.

Pharmazeutische Form

Pulver zum Eingeben

Auszug aus Beipackzettel

þÿ Fachinformation   in   Form   der   Zusammenfassung   der   Merkmale   des 
Tierarzneimittels (Summary of Product Characteristics)

1.
Bezeichnung des Tierarzneimittels:
Bacivet   S   4200   IE/g   Pulver   zum   Eingeben   Ã¼ber   das   Trinkwasser   für 
Kaninchen
2.
Qualitative und quantitative Zusammensetzung:
1 Gramm Pulver enthält:
Wirkstoff:
Bacitracin-Zink
4200
I.E.
Eine vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile finden Sie unter 
Abschnitt 6.1.
3.
Darreichungsform:
Pulver zum Eingeben Ã¼ber das Trinkwasser
Weißes bis hellgelbes frei fließendes Pulver
4.
Klinische Angaben:
4.1
Zieltierart(en):
Mastkaninchen
4.2
Anwendungsgebiete unter Angabe der Zieltierart(en):
Mastkaninchen
Auf   Bestandsebene:   Verringerung   der   klinischen   Symptome   und   der 
Sterberate bei epizootischer Enterocolitis im Zusammenhang mit Infektionen 
durch Clostridium perfringens, die empfindlich gegenüber Bacitracin sind.
4.3
Gegenanzeigen:
Nicht anwenden bei bekannter Ãœberempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff 
oder einem der sonstigen Bestandteile des Arzneimittels.
4.4
Besondere Warnhinweise für jede Zieltierart:
Bevor eine Behandlung begonnen wird, sollte das Risiko für einen Ausbruch 
der   Krankheit   unter   den   gegebenen   Haltungs-   und   Hygienebedingungen 
geprüft werden. Die Behandlung ist dann einzuleiten, wenn die epizootische 
Enterocolitis im Betrieb bekannt ist und der erste Todesfall durch Enterocolitis 
bestätigt worden ist.

4.5
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung:
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren:
Die Anwendung sol te unter Berücksichtigung eines Antibiogramms erfolgen. 
Wenn dies nicht möglich ist, ist die Therapie unter Berücksichtigung lokaler 
epidemiologischer Informationen (aus der Region bzw. dem Betrieb) Ã¼ber die 
Empfindlichkeit des Krankheitserregers durchzuführen. 
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:
Bacitracin   kann   gelegentlich   Ãœberempfindlichkeitsreaktionen   nach   dem 
Einatmen oder bei Kontakt mit der Haut verursachen. Dieses Tierarzneimittel 
sol  nicht verabreicht werden, wenn der Anwender eine Allergie gegen diesen 
Wirkstoff   hat   oder   wenn   ihm   empfohlen   wurde   nicht   mit   diesem 
Tierarzneimittel zu arbeiten.
Vermeiden Sie das Aufwirbeln von Staub bei der Auflösung im Wasser. Um 
jeglichen   Kontakt   mit   dem  Arzneimittel   zu   vermeiden,   wird   während   der 
Anwendung das Tragen einer Staubmaske, Schutzbrille sowie Handschuhe 
und Schutzkleidung empfohlen. 
Nach   der   Anwendung   Hände   waschen.   Bei   Hautkontakt   die   betroffenen 
Stellen mit reichlich Wasser spülen. Bei Hautreizungen oder einer ständigen 
Reizung und Rötung der Augen konsultieren Sie einen Arzt und zeigen ihm 
die   Packungsbeilage.   Schwellungen   des   Gesichts,   der   Lippen   oder   der 
Augenlider sowie Atemschwierigkeiten sind schwerwiegende  Symptome, die 
eine dringende medizinische Behandlung erfordern.
Die unsachgemäße Anwendung des Tierarzneimittels kann die Verbreitung 
von   Bakterien,   die   gegen   Bacitracin   resistent   sind,   erhöhen   und   die 
Wirksamkeit   der  Anwendung   anderer   Klassen   antimikrobiel er   Substanzen 
aufgrund möglicher Kreuzresistenzen verringern.
4.6
Nebenwirkungen (Häufigkeit und Schwere):
Keine bekannt.
Das Auftreten von Nebenwirkungen nach Anwendung von  Bacivet S  sollte 
dem   Bundesamt   für   Verbraucherschutz   und   Lebensmittelsicherheit, 
Mauerstraße   39   -   41,   10117   Berlin   oder   dem   Pharmazeutischen 
Unternehmer   mitgeteilt   werden.   Meldebögen   können   kostenlos   unter   o.g. 
Adresse   oder   per   email   (uaw@bvl.bund.de)   angefordert   werden.   Für 
Tierärzte   besteht   die   Möglichkeit   der   elektronischen   Meldung   (Online-
Formular auf der Internetseite http://vet-uaw.de).
4.7
Anwendung während der Trächtigkeit, Laktation oder der Legeperiode:
Laborstudien bei Ratten mit der therapeutischen Dosis von Bacitracin-Zink 
haben   keine   teratogene   oder   embryotoxische   Wirkung   verursacht.   Die 
Unschädlichkeit   des   Tierarzneimittels   wurde   nicht   bei   trächtigen   oder 
säugenden Kaninchen nachgewiesen. Die Anwendung des Tierarzneimittels 
wird bei diesen Tieren nicht empfohlen.

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