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Mefenam 500 mg - Filmtabletten

Gebrauchsinformation

949895_F_GI_10-12-29_Mefen500.doc/Version: 3


              G E B R AU C H S I N F O R M AT I O N : Information für den Anwender


                         M e f e na m 5 0 0 m g - Fi l m t a bl e t t e n
                                        Wirkstoff: Mefenaminsäure

Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses
Arzneimittels beginnen.

−    Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
−    Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder Apotheker.
−    Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter. Es
     kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden haben wie Sie.
−    Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen
     bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt
     oder Apotheker.


Diese Packungsbeilage beinhaltet:
1.   Was sind Mefenam 500 mg - Filmtabletten und wofür werden sie angewendet?
2.   Was müssen Sie vor der Einnahme von Mefenam 500 mg - Filmtabletten beachten?
3.   Wie sind Mefenam 500 mg - Filmtabletten einzunehmen?
4.   Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5.   Wie sind Mefenam 500 mg - Filmtabletten aufzubewahren?
6.   Weitere Informationen


1. WAS SIND MEFENAM 500 mg - FILMTABLETTEN UND WOFÜR WERDEN SIE ANGEWENDET?

Mefenam 500 mg – Filmtabletten enthält als Wirkstoff Mefenaminsäure, eine Substanz, die neben der
schmerzstillenden auch eine ausgeprägte entzündungshemmende sowie eine fiebersenkende Wirkung
besitzt.

Mefenam 500 mg – Filmtabletten wird zur Behandlung der folgenden Krankheitszustände angewendet:
   •    Leichte bis mittelschwere akute und chronische Schmerzen, besonders bei rheumatischen
        Erkrankungen
   •    Muskelschmerzen, Schmerzen im Bereich der Wirbelsäule
   •    Schmerzen, Schwellungen und Entzündungen nach Verletzungen oder Operationen
   •    Schmerzhafte Monatsblutungen


2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON MEFENAM 500 mg - FILMTABLETTEN
   BEACHTEN?

Mefenam 500 mg - Filmtabletten dürfen nicht angewendet werden,
−    bei bekannter Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff oder einen der sonstigen Bestandteile von
     Mefenam 500 mg - Filmtabletten.
−    bei Patienten, die nach Einnahme von Acetylsalicylsäure (Aspirin) oder anderen Schmerzmitteln aus
     der Gruppe der sogenannten nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) mit Asthma, Nesselsucht oder
     allergischem Schnupfen reagiert haben.
−    bei gesteigerter Blutungsneigung.
−    bei Patienten mit Geschwüren oder chronischen Entzündungen des oberen oder unteren Magen-Darm-
     Traktes oder mit solchen Krankheiten in der Vorgeschichte.
−    bei Patienten mit Nierenerkrankungen in der Vorgeschichte oder mit eingeschränkter Nierenfunktion.
−    bei stark eingeschränkter Nierenfunktion.
−    bei Patienten mit Herzschwäche oder Störungen der Leberfunktion.
−    bei Patienten mit Störung der Blutbildung.
−    bei der Behandlung von Schmerzen nach einer Herzoperation (Bypass-Operation)

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−   im letzten Schwangerschaftsdrittel.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Mefenam 500 mg - Filmtabletten ist in folgenden Fällen
erforderlich
Informieren Sie bitte Ihren Arzt über alle Krankheiten, an denen Sie sonst noch leiden.

Mefenam 500 mg - Filmtabletten sollten nicht gleichzeitig mit anderen Mitteln zur Behandlung von
rheumatischen Erkrankungen wie nicht-steroidalen Antirheumatika (einschließlich sogenannter COX-2-
Hemmer) angewendet werden.

Herz-Kreislauf
Die Anwendung von Medikamenten wie Mefenam 500 mg - Filmtabletten könnte mit einem erhöhten
Risiko, einen Gefässverschluss, Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden, verbunden sein. Dieses Risiko
steigt mit der Dauer der Anwendung. Steigern Sie daher nicht die Ihnen empfohlene Dosierung und/oder
Therapiedauer. Wenn Sie Herz-Kreislauf-Symptome bei sich feststellen, wenden Sie sich bitte an Ihren
Arzt.

Wenn Sie Probleme mit dem Herz oder dem Kreislauf haben, an Bluthochdruck leiden, schon einmal einen
Schlaganfall hatten oder denken, dass bei Ihnen ein erhöhtes Risiko für derartige Vorstände vorliegt (wie
z.B. Diabetes, erhöhte Cholesterinwerte oder wenn Sie Raucher sind), informieren Sie bitte Ihren Arzt.

Flüssigkeitsansammlungen und Schwellungen
Wie mit anderen Mitteln, die die Prostaglandine hemmen, wurden auch mit nicht-steroidalen
Rheumamitteln Flüssigkeitsansammlungen und Ödeme (Schwellungen) beschrieben, daher ist besondere
Vorsicht geboten, wenn Sie eine beeinträchtigte Herzfunktion haben oder andere Erkrankungen, die zu
solchen Flüssigkeitsansammlungen führen können.

Magen-Darm-Trakt
Bei Patienten, die langfristig mit Rheumamitteln behandelt werden, können spontan Nebenwirkungen an
Magen und Darm wie Blutungen, Geschwüre und Durchbruch auftreten. Daher ist bei der Anwendung von
Mefenam 500 mg - Filmtabletten entsprechende Vorsicht geboten. Dies gilt besonders für ältere Patienten,
Patienten, die gleichzeitig Aspirin, Kortisonpräparate, Medikamente zur Verzögerung der Blutgerinnung
(sog. „Blutverdünner“) oder bestimmte Antidepressiva (SSRIs) verwenden oder Patienten mit einer
Krankengeschichte mit Magen-Darm-Erkrankungen. Informieren Sie Ihren Arzt sofort, wenn Sie Anzeichen
für solche Nebenwirkungen bei sich feststellen, weil sich in sehr seltenen Fällen schwere
Leberentzündungen oder Magengeschwüre mit lebensgefährlichem Verlauf entwickeln können.

Kontaktieren Sie Ihren Arzt, wenn Sie Durchfall oder andere Beschwerden im Bauchraum bekommen, da in
solchen Fällen die Dosis reduziert oder die Behandlung vorübergehend abgebrochen werden muss.

Hautreaktionen
Da unter Behandlung mit anderen Rheumamitteln in sehr seltenen Fällen schwere Hautreaktionen
beschrieben wurden, sollte die Behandlung bei Auftreten solcher Hautreaktionen abgebrochen werden
(siehe auch „Nebenwirkungen“).

Leber und Niere
Bei Auftreten von Leber- oder Nierennebenwirkungen muss die Behandlung abgebrochen werden.
Befolgen Sie daher alle vom Arzt angeordneten Kontrolluntersuchungen.

Gewohnheitsmäßige Einnahme von Schmerzmitteln
kann zur dauerhaften Nierenschädigung mit dem Risiko eines Nierenversagens führen. Falls Sie häufiger
Schmerzmittel benötigen, lassen Sie sich von Ihrem Arzt beraten.

Nicht bestimmungsgemäßer Gebrauch von Schmerzmitteln
Bei längerem Gebrauch von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die nicht durch erhöhte
Dosen des Arzneimittels behandelt werden dürfen. Fragen Sie Ihren Arzt um Rat, wenn Sie trotz der
Einnahme von Mefenam 500 mg - Filmtabletten häufig unter Kopfschmerzen leiden!

Besondere Vorsicht ist geboten bei Patienten mit Flüssigkeitsverlust und Epilepsie.

Im Fall einer Schwangerschaft informieren Sie bitte unbedingt Ihren Arzt.


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