Melde dich mit deinem myHealthbox Konto an

Passwort vergessen? oder

Enriqa

Gebrauchsinformation

         GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DIE ANWENDERIN

                                             Enriqa
                                 0,030 mg / 2,0 mg Filmtabletten

                         Wirkstoffe: Ethinylestradiol / Chlormadinonacetat

 Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Einnahme dieses
 Arzneimittels beginnen.
    Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
    Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
    Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte weiter.
    Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie Nebenwirkungen
 bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt
 oder Apotheker.

Diese Packungsbeilage beinhaltet:
1. Was ist Enriqa und wofür wird es angewendet?
2. Was müssen Sie vor der Einnahme von Enriqa beachten?
3. Wie ist Enriqa einzunehmen?
4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5. Wie ist Enriqa aufzubewahren?
6. Weitere Informationen



1. WAS IST ENRIQA UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Enriqa wird zur Verhütung einer Schwangerschaft bei Frauen angewendet.

Enriqa enthält als Wirkstoffe zwei Hormone. Es unterdrückt den Eisprung und verändert die
Schleimhaut des Gebärmutterhalses und der Gebärmutter. Dadurch werden die Spermien am Aufsteigen
gehindert und in ihrer Beweglichkeit verändert.


2. WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON ENRIQA BEACHTEN?

Enriqa darf nicht eingenommen werden
bei Vorliegen oder Auftreten von:
   Überempfindlichkeit (Allergie) gegen Ethinylestradiol oder Chlormadinonacetat oder einen der
sonstigen Bestandteile von Enriqa,
   bestehenden oder früheren Blutgerinnseln in Venen oder Arterien, wie:
- Gefäßverschlüssen tiefer gelegener Venen, besonders der Beine oder des Beckens
- Verstopfung bis Verschluss einer Lungenarterie durch wandernde Blutgerinnsel
- Herzinfarkt
- Schlaganfall
   Vorstadien oder ersten Anzeichen eines Blutgerinnsels, einer Venenentzündung oder
Gefäßverschlusses wie :
- vorübergehendem Stechen
- Schmerzen oder
- Engegefühl im Brustraum,
   schwerwiegendem Risiko oder mehreren Risiken für eine gestörte Blutgerinnung; siehe Abschnitt
"Zusätzliche Warnhinweise”
   längerer Ruhigstellung, wie bei:
                                         Gebrauchsinformation Enriqa®                    Seite 1 von 11
                                       DE/H/1573/01/DC – Stand 03/2010
- strikter Bettruhe
- einem Gipsverband oder
- geplanter Operation; die Einnahme von Enriqa ist mindestens 4 Wochen vor dem geplanten
Operationstermin zu beenden!
   Zuckerkrankheit mit Gefäßveränderungen oder nicht beherrschbaren starken
Blutzuckerschwankungen
   unkontrolliertem, hohen Blutdruck oder starkem Blutdruckanstieg mit Werten ständig über 140/90
mm Hg
   Leberentzündung (z. B. virusbedingter) oder Gelbsucht, wenn sich die Leberwerte noch nicht wieder
normalisiert haben
   Juckreiz am ganzen Körper oder Abflussstörung der Galle, besonders wenn dies im Zusammenhang
einer früheren Schwangerschaft oder Estrogenbehandlung auftrat,
   Bilirubin im Blut erhöht, z. B. auf Grund einer angeborenen Ausscheidungsstörung bezeichnet als
Dubin-Johnson-Syndrom oder Rotor-Syndrom,
   bestehendem oder früher aufgetretenem Lebertumor
   starken Schmerzen im Oberbauch, Lebervergrößerung oder Anzeichen von Blutungen im
Bauchraum,
   erstmaliger oder erneuter Störung des Stoffwechsels des roten Blutfarbstoffs
   bösartigen hormonabhängigen Tumoren wie Brust- oder Gebärmutterkrebs, auch in der
Vorgeschichte oder bei einem entsprechenden Verdacht
   schweren Störungen des Fettstoffwechsels
   bestehender oder früherer Entzündung der Bauchspeicheldrüse in Zusammenhang mit erhöhten
Blutfettwerten (Triglyzeriden)
   erstmaligen migräneartigen Kopfschmerzen oder ungewohnt gehäuft auftretenden starken
Kopfschmerzen
   Migräne, mit Empfindungs-, Wahrnehmungs- oder Bewegungsstörungen
   gestörter Wahrnehmung wie Sehen und Hören
   Bewegungsstörungen im Besonderen mit Lähmungen
   Zunahme epileptischer Anfälle
   schweren Depressionen
   erblicher und fortschreitender Zerstörung von Teilen des Innenohrs, mit zunehmender Schwerhörigkeit
die in vorangegangenen Schwangerschaften zunahm
   Ausbleiben der Regelblutung aus unbekannten Gründen länger als 4 Monate
   krankhafter Wucherung der Gebärmutterschleimhaut
   ungeklärten Blutungen aus der Scheide.

Besondere Vorsicht bei der Einnahme von Enriqa ist erforderlich

Informieren Sie Ihren Arzt, wenn einer der folgenden Punkte auf Sie zutrifft oder eintritt, damit er
über die Einnahme entscheidet:
  Rauchen
Gleichzeitiges Rauchen erhöht das Risiko schwerwiegender Nebenwirkungen auf Herz und Blutgefäße.
Raucherinnen über 35 Jahre sollten andere Verhütungsmethoden anwenden.
  erhöhter Blutdruck, krankhaft erhöhte Blutfettwerte, Übergewicht oder Zuckerkrankheit
Bitte beachten Sie, dass Enriqa bei bestimmten Formen dieser Erkrankungen nicht angewendet werden
darf; siehe oben „Enriqa darf nicht eingenommen werden“
  wenn ein Aspekt der unter „Zusätzliche Warnhinweise“ aufgeführten Informationen auf Sie zutrifft

Zusätzliche Warnhinweise

Gefäßverschlüsse und andere Gefäßerkrankungen




                                         Gebrauchsinformation Enriqa®                      Seite 2 von 11
                                       DE/H/1573/01/DC – Stand 03/2010
comments powered by Disqus

Warnungen


Es gibt keine neuen Sicherheitswarnungen betreffend dieses Produktes.