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Prednisolon 50 mg Jenapharm

Gebrauchsinformation

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Gebrauchsinformation: Information für den Anwender

Prednisolon 50 mg JENAPHARM®

Tabletten


Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der
Einnahme dieses Arzneimittels beginnen.
   Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später
   nochmals lesen.
   Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder
   Apotheker.
   Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht
   an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese
   dieselben Beschwerden haben wie Sie.
   Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder
   Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation
   angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.



Diese Packungsbeilage beinhaltet:

1.   Was ist Prednisolon 50 mg JENAPHARM   und wofür wird es angewendet?
2.   Was müssen Sie vor der Einnahme von   Prednisolon 50 mg JENAPHARM beachten?
3.   Wie ist Prednisolon 50 mg JENAPHARM   einzunehmen?
4.   Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5.   Wie ist Prednisolon 50 mg JENAPHARM   aufzubewahren?
6.   Weitere Informationen

1.    WAS IST Prednisolon 50 mg JENAPHARM UND WOFÜR WIRD ES ANGEWENDET?

Der Wirkstoff in Prednisolon 50 mg JENAPHARM ist ein Glucocorticoid
(Nebennierenrindenhormon) mit Wirkung auf den Stoffwechsel, den Salz-
(Elektrolyt-) Haushalt und auf Gewebefunktionen.

Prednisolon 50 mg JENAPHARM wird angewendet bei Erkrankungen, die eine
systemische Behandlung mit Glucocorticoiden notwendig machen. Hierzu gehören je
nach Erscheinungsform und Schweregrad (Dosierungstabelle mit den Dosierungen:
DS: a bis d und Dosierung e, siehe 3., Abschnitt „Falls vom Arzt nicht anders
verordnet, ist die übliche Dosis:“):
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Hormonersatzbehandlung bei

    verminderter oder fehlender Nebennierenrindenfunktion
    (Nebennierenrindeninsuffizienz) jeglicher Ursache (z. B. Addison-Krankheit,
    adrenogenitales Syndrom, operative Entfernung der Nebennieren, Unterfunktion
    der Hirnanhangdrüse) jenseits des Wachstumsalters (Mittel der ersten Wahl
    sind Hydrocortison und Cortison)
    Stresszuständen nach langfristiger Corticoidbehandlung

Rheumatische Erkrankungen

    aktive Phasen von Gefäßentzündungen (DS: a, b):
       knotige Entzündung der Gefäßwände (Panarteriitis nodosa) (bei bestehender
       Hepatitis-B-Infektion Behandlungsdauer auf zwei Wochen begrenzt)
       Riesenzellarteriitis, Muskelschmerzen und -steifheit (Polymyalgia
       rheumatica) (DS: c)
       Entzündung v. a. der Schläfenschlagader (Arteriitis temporalis) (DS: a),
       bei akutem Verlust des Sehvermögens anfänglich hochdosierte Stoßbehandlung
       mit Glucocorticoiden über die Vene und Dauerbehandlung unter Kontrolle der
       Blutsenkung

    aktive Phasen von rheumatischen Erkrankungen, die innere Organe betreffen
    können (DS: a, b):
    innere Organe betreffender Lupus erythematodes, Muskelschwäche und -schmerzen
    (Polymyositis), Entzündungen des Knorpels (Polychondritis chronica
    atrophicans), Bindegewebserkrankungen (Mischkollagenosen)

    voranschreitende rheumatische Gelenkentzündung (DS: a bis d) mit schwerer
    fortschreitender Verlaufsform, z. B. schnell zerstörend verlaufende Formen
    (DS: a) oder nicht das Gelenk betreffende Formen (DS: b)

    andere entzündlich-rheumatische Gelenkerkrankungen, sofern die Schwere des
    Krankheitsbildes es erfordert und bestimmte Arzneimittel gegen rheumatische
    Erkrankungen (NSARs) nicht wirksam sind oder nicht angewendet werden können:
       entzündliche Veränderungen vor allem im Bereich der Wirbelsäule
       (Spondarthritiden), Wirbelentzündung und -veränderung (Spondylitis
       ankylosans) mit Beteiligung anderer Gelenke, z. B. an Armen und Beinen
       (DS: b, c), Gelenkbeteiligung bei Schuppenflechte (Arthritis psoriatica)
       (DS: c, d), durch Magen-Darm-Erkrankungen bedingte Gelenkerkrankung
       (enteropathische Arthropathie) mit hoher Entzündungsaktivität (DS: a)
       Gelenkentzündungen als Reaktion auf andere Grunderkrankungen (DS: c)
       Gelenkentzündung bei Sarkoidose (DS: b zu Beginn)
       ohne erkennbare Ursache entstehende Gelenkentzündung bei Jugendlichen
       (juvenile idiopathische Arthritis) mit schwerer, innere Organe
       betreffender Verlaufsform (Still-Syndrom) oder mit durch örtliche
       Behandlung nicht beeinflussbarer Augenbeteiligung (Entzündung von Iris und
       Umgebung) (DS: a)
       Herzentzündung bei rheumatischem Fieber, bei schweren Fällen über 2 bis 3
       Monate (DS: a)

Bronchial- und Lungenkrankheiten

    Asthma bronchiale (DS: c bis a), gleichzeitig empfiehlt sich die
    Verabreichung von Arzneimitteln zur Erweiterung der Bronchien
    akute Verschlechterung einer chronisch bestehenden, einengenden
    Atemwegserkrankung (DS: b), empfohlene Behandlungsdauer bis zu 10 Tagen
    spezielle Lungenerkrankungen, wie akute Entzündung der Lungenbläschen
    (Alveolitis) (DS: b), Lungengewebsverhärtung und Lungenumbau (Lungenfibrose)
    (DS: b), zur Langzeitbehandlung chronischer Formen der Sarkoidose in den
    Stadien II und III (bei Atemnot, Husten und Verschlechterung der
    Lungenfunktionswerte) (DS: b)
    vorbeugende Behandlung des Atemnotsyndroms bei Frühgeborenen (DS: b,
    zweimalig)

Erkrankungen der oberen Luftwege
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