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Trazodon-neuraxpharm 100mg

Gebrauchsinformation

Text Gebrauchsinformation Trazodon-neuraxpharm 100 mg (Tabletten)
Version:                               Stand: 01/2010



Gebrauchsinformation: Information für den Anwender

Trazodon-neuraxpharm 100 mg
Tabletten
Wirkstoff: Trazodonhydrochlorid


        Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der
        Einnahme dieses Arzneimittels beginnen.
        • Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später
          nochmals lesen.
        • Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder
          Apotheker.
        • Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht
          an Dritte weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese
          dieselben Beschwerden haben wie Sie.
        • Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder
          Sie Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation
          angegeben sind, informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.


Diese Packungsbeilage beinhaltet:
1.   Was ist Trazodon-neuraxpharm 100 mg und wofür wird es angewendet?
2.   Was müssen Sie vor der Einnahme von Trazodon-neuraxpharm 100 mg beachten?
3.   Wie ist Trazodon-neuraxpharm 100 mg einzunehmen?
4.   Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5.   Wie ist Trazodon-neuraxpharm 100 mg aufzubewahren?
6.   Weitere Informationen


1.     WAS IST TRAZODON-NEURAXPHARM 100 MG UND WOFÜR
       WIRD ES ANGEWENDET?
       Trazodon-neuraxpharm 100 mg ist ein Antidepressivum.

       Anwendungsgebiete:
       Trazodon-neuraxpharm 100 mg wird angewendet zur Behandlung von depressiven
       Syndromen, unabhängig von ihrer nosologischen Zuordnung.




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Text Gebrauchsinformation Trazodon-neuraxpharm 100 mg (Tabletten)
Version:                               Stand: 01/2010




2.    WAS MÜSSEN SIE VOR DER EINNAHME VON
      TRAZODON-NEURAXPHARM 100 MG BEACHTEN?
      Trazodon-neuraxpharm 100 mg darf nicht eingenommen werden:
      • wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen Trazodon oder einen der sonstigen
        Bestandteile von Trazodon-neuraxpharm 100 mg sind,
      • bei akuter Intoxikation mit zentral dämpfenden Pharmaka (wie z. B. Hypnotika,
        Analgetika und Psychopharmaka),
      • bei Carcinoid-Syndrom,
      • bei Alkoholintoxikation,
      • bei gleichzeitiger Behandlung mit MAO-Hemmern bzw. innerhalb von 2 Wochen nach
        deren Absetzen.

      Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Trazodon-neuraxpharm 100 mg ist
      erforderlich:
      Im Folgenden wird beschrieben, wann Sie Trazodon-neuraxpharm 100 mg nur unter
      bestimmten Bedingungen und nur mit besonderer Vorsicht anwenden dürfen. Befragen
      Sie hierzu bitte Ihren Arzt. Dies gilt auch, wenn diese Angaben bei Ihnen früher einmal
      zutrafen.
      Bei Patienten mit Herzrhythmusstörungen, mit bestehender dekompensierter
      kardiovaskulärer Insuffizienz oder in der Remissionsphase nach einem Myokardinfarkt
      darf Trazodon nur unter Berücksichtigung aller notwendigen Vorsichtsmaßnahmen
      gegeben werden.
      Besondere Vorsicht ist auch geboten bei Patienten mit Epilepsie, Leber- oder
      Niereninsuffizienz.
      Ein schnelles Absetzen einer längerfristigen hochdosierten Therapie mit
      Trazodon-neuraxpharm 100 mg sollte vermieden werden, da hier Absetzsymptome wie
      Unruhe, Schweißausbrüche, Nausea, Erbrechen und Schlafstörungen auftreten können.
      Bei Auftreten einer manischen Verstimmung sowie produktiver Symptome bei der
      Behandlung depressiver Syndrome im Verlauf schizophrener Erkrankungen ist die
      Behandlung mit Trazodon-neuraxpharm 100 mg sofort abzubrechen.
      In seltenen Fällen kann sich ein Serotoninsyndrom in Verbindung mit der Behandlung mit
      Trazodon-neuraxpharm 100 mg entwickeln, vor allem bei gleichzeitiger Verabreichung
      anderer serotonerger Substanzen. Da dieses Syndrom möglicherweise zu
      lebensbedrohlichen Zuständen führen kann, sollte die Behandlung mit Trazodon bei
      Auftreten des Syndroms (gekennzeichnet durch eine Reihe gemeinsam auftretender
      Symptome wie Hyperthermie, Rigidität, Myoklonus, vegetativer Instabilität mit
      möglicherweise rasch schwankenden Vitalparametern, mentalen Veränderungen
      einschließlich Verwirrtheit, Reizbarkeit, extremer Agitiertheit bis hin zu Delirium und
      Koma) abgebrochen und eine unterstützende symptomatische Behandlung eingeleitet
      werden (siehe unter "Bei Einnahme von Trazodon-neuraxpharm 100 mg mit anderen
      Arzneimitteln:" und "4. Welche Nebenwirkungen sind möglich?").



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