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Vicks Hustensirup gegen Reizhusten mit Honig

Gebrauchsinformation

AMZV



PROCTER & GAMBLE



Was ist VICKS Husten-Sirup gegen Reizhusten mit Honig und wann wird er angewendet?

VICKS Husten-Sirup gegen Reizhusten mit Honig ist ein Arzneimittel, das den
Wirkstoff Dextromethorphan enthält. Dieser Wirkstoff dämpft das Zentrum des
Hustenreflexes im Gehirn. Deshalb dient dieses Arzneimittel der Behandlung von
Husten verschiedenen Ursprungs, insbesondere trockenem Reizhusten (bei Erkältungen,
Rachenkatarrh und grippalen Infekten). Die dickflüssige Konsistenz bildet auf den
gereizten Schleimhäuten einen cremeartigen Film, der die Hustenrezeptoren des
Rachens einhüllt und sofort beruhigt.

Nach kurzer Zeit (ca. 15–30 Minuten nach Einnahme des Arzneimittels) setzt dann die
Wirkung von Dextromethorphanhydrobromid ein, welche das Hustenreflexzentrum
beruhigt. Bei vorschriftsmässiger Einnahme wird eine Wirkungsdauer von ca. 5–6
Stunden erreicht. Das Arzneimittel hat keine schleimlösende Wirkung.



Was sollte dazu beachtet werden?

Rauchen trägt zur Entstehung von Husten bei («Raucherhusten»). Sie können die
Wirkung des Arzneimittels fördern, indem Sie auf das Rauchen verzichten.

Für Diabetiker: 15 ml Sirup entsprechen 0,54 Brotwerten (BW).



Wann darf VICKS Husten-Sirup gegen Reizhusten mit Honig nicht angewendet werden?

Sie dürfen das Arzneimittel nicht einnehmen, wenn Sie:allergisch auf
Dextromethorphan oder Hilfsstoffe des Arzneimittels reagieren;

an schweren Leberkrankheiten leiden;

gleichzeitig mit bestimmten Arzneimitteln gegen schwere Depressionen (so genannte
MAO-Hemmer) behandelt werden;

an schweren Herzgefäss-Erkrankungen und Herzrhythmusstörungen leiden.

Wenn Sie an Husten mit sehr starker Schleimabsonderung und Auswurf leiden, dürfen
Sie den Hustensirup nicht verwenden, denn die Dämpfung des Hustenreizes kann zu
einem unerwünschten Stau des Bronchialschleims in den Atemwegen führen und dadurch
das Auftreten eines Bronchialkrampfes (so genannter Bronchospasmus) und einer
Infektion der Atemwege (Lungenentzündung) begünstigen.

Des Weiteren dürfen Sie den Hustensirup nicht verwenden, wenn Sie an einer
angeborenen Störung des Zuckerstoffwechsels (so genannte Fruktose-Intoleranz)
leiden, denn der Sirup ist mit Saccharose gesüsst, aus welchem bei der Verdauung
Fruktose (Fruchtzucker) entsteht.

VICKS Husten-Sirup gegen Reizhusten mit Honig darf Kindern und Jugendlichen (wegen
der in einer Dosis enthaltenen Wirkstoffmenge und seines Alkoholgehaltes) nicht
verabreicht werden.



Wann ist bei der Einnahme von VICKS Husten-Sirup gegen Reizhusten mit Honig
Vorsicht geboten?

Bei hartnäckigem Husten sollte der Arzt bzw. die Ärztin zu Beginn der Behandlung
die Ursachen des Hustens abklären und gegebenenfalls eine spezifische Behandlung
einleiten. Husten ist ein Abwehrmechanismus des Körpers, der bestimmte Ursachen
hat. Wenn Ihr Husten mehr als 5–7 Tage ohne Anzeichen einer Besserung anhält oder
wenn ungewohnte Krankheitszeichen auftreten, sollten Sie einen Arzt bzw. eine
Ärztin aufsuchen, damit dieser/diese die Ursache abklärt und eine schwerere
Krankheit ausschliesst und, falls nötig, eine spezifische Behandlung einleitet.

Bei Auftreten von Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergien) müssen Sie die
Behandlung sofort abbrechen und einen Arzt bzw. eine Ärztin aufsuchen.
Überempfindlichkeitsreaktionen machen sich mit Hautausschlägen,
Gesichtsschwellungen, beschleunigtem Herzschlag, Unwohlsein und/oder
Atembeschwerden bemerkbar. In Einzelfällen können sie bis zur Ohnmacht und zum
Schock (so genannter Kreislaufschock) gehen.

Bei gewissen Personen, z.B. bei Patienten mit einer Leber- oder Nierenerkrankung,
sowie bei Personen mit einer erblichen (genetischen) Veranlagung, wird der
Wirkstoff Dextromethorphan nach Einnahme wesentlich langsamer abgebaut als bei
anderen Personen. Dadurch können nicht nur die hustenstillende Wirkung, sondern vor
allem die Nebenwirkungen schon nach einer Behandlungsdauer von 3–4 Tagen zunehmen.
Ihr Arzt oder Ihre Ärztin wird Sie über die Zusammenhänge aufklären. Bei
gleichzeitiger Behandlung mit bestimmten Arzneimitteln gegen schwere Depressionen
(MAO-Hemmer) können Erregungszustände und hohes Fieber (Hyperpyrexie) auftreten.

Alkohol kann die möglichen Nebenwirkungen des Arzneimittels verstärken und sollte
daher während der Behandlung vermieden werden.

Auch bei bestimmungsgemässer Anwendung kann das Reaktionsvermögen soweit verändert
werden, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Strassenverkehr oder zum
Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird. Dies gilt in verstärktem Masse bei
einer Behandlungsdauer, die 3–4 Tage überschreitet sowie bei gleichzeitigem Genuss
alkoholischer Getränke.

Dieses Arzneimittel enthält 5% Vol. Alkohol. Bei Beachtung der empfohlenen
Dosierung werden bei jeder Einnahme bis zu 0,6 g (pro 15 ml) Alkohol zugeführt. Ein
gesundheitliches Risiko besteht für Leberkranke, Alkoholkranke, Epileptiker,
Hirngeschädigte, in der Schwangerschaft und Stillzeit, für Kinder und bei
gleichzeitiger Einnahme anderer Arzneimittel.

Wenn Sie an Asthma, anderen chronischen Erkrankungen der Atemwege, an einer
Lebererkrankung oder Nesselfieber (sogenannte chronische Urticaria) leiden oder
wenn Sie zu Überempfindlichkeitsreaktionen neigen, sollten Sie das Arzneimittel nur
auf ärztliche Anordnung anwenden, weil dann das Risiko, dass solche Reaktionen
auftreten können, erhöht ist.

Die Wirkung anderer Arzneimittel kann verstärkt oder beeinträchtigt werden.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, wenn
Sie an anderen Krankheiten leiden, Allergien haben oder andere Arzneimittel,
insbesondere Schlaf- und Beruhigungsmittel (auch selbstgekaufte!), einnehmen oder
äusserlich anwenden.
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