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Baneocin

Gebrauchsinformation

     GEBRAUCHSINFORMATION: INFORMATION FÜR DEN ANWENDER
                                      Baneocin - Salbe
                            Wirkstoffe: Bacitracin Zink / Neomycin


Lesen Sie die gesamte Packungsbeilage sorgfältig durch, bevor Sie mit der Anwendung
dieses Arzneimittels beginnen.
-    Heben Sie die Packungsbeilage auf. Vielleicht möchten Sie diese später nochmals lesen.
-    Wenn Sie weitere Fragen haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.
-    Dieses Arzneimittel wurde Ihnen persönlich verschrieben. Geben Sie es nicht an Dritte
     weiter. Es kann anderen Menschen schaden, auch wenn diese die gleichen Beschwerden
     haben wie Sie.
-    Wenn eine der aufgeführten Nebenwirkungen Sie erheblich beeinträchtigt oder Sie
     Nebenwirkungen bemerken, die nicht in dieser Gebrauchsinformation angegeben sind,
     informieren Sie bitte Ihren Arzt oder Apotheker.


Diese Packungsbeilage beinhaltet:
1.   Was ist Baneocin - Salbe und wofür wird es angewendet?
2.   Was müssen Sie vor der Anwendung von Baneocin - Salbe beachten?
3.   Wie ist Baneocin - Salbe anzuwenden?
4.   Welche Nebenwirkungen sind möglich?
5.   Wie ist Baneocin - Salbe aufzubewahren?
6.   Weitere Informationen


1.    WAS IST BANEOCIN - SALBE UND WOFÜR WIRD SIE ANGEWENDET?

Baneocin - Salbe ist eine Kombination zweier Antibiotika ausschließlich für die äußerliche
Anwendung. Es enthält zwei lokal hochwirksame Stoffe, welche keimtötend wirken: Neomycin
und Bacitracin.
Ihre Wirkungsbereiche ergänzen einander gegenseitig und verstärken dadurch die
Gesamtwirkung, so dass Baneocin - Salbe gegen sehr viele verschiedene Krankheitserreger
wirksam ist (Breitspektrumwirkung). Weder Neomycin noch Bacitracin werden bei sachgemäßer
Anwendung in nennenswerten Mengen vom Körper aufgenommen und können daher am
Entzündungsort schnell und intensiv ihre Wirksamkeit entfalten.
Beide Antibiotika sind sehr gut verträglich und werden nicht durch Wundabsonderungen, Eiter,
Blut oder Gewebeteile unwirksam. Baneocin - Salbe kann daher auf Haut, Schleimhäuten,
Wunden usw. örtlich angewendet werden.

Baneocin - Salbe ist wirksam bei allen Infektionen, die durch Neomycin- und/oder Bacitracin-
empfindliche Keime hervorgerufen werden. Der Effekt wird durch einen Verband verstärkt.

Erkrankungen der Haut

Baneocin - Salbe ist wirksam bei bakteriellen Haut- und Schleimhautinfektionen und wird
verwendet        z.B.   bei    Eiterflechte  (Impetigo), Entzündungen    der   Haarbälge,
Schweißdrüsenabszessen, Nagelfalzentzündungen (Paronychie), Weichteilabszessen (nach
Eröffnung), Hautgeschwüren (Ekthyma), chronisch eitrigen Hautinfektionen (Pyodermien),
infizierten Juckflechten (Ekzemen) sowie nach der chirurgischen Behandlung von Eiterhöhlen
(Furunkel, Karbunkel). Ferner wird Baneocin - Salbe vorbeugend bzw. bei bestehenden
Infektionen von Wunden und Verletzungen, Verbrennungen, Hautverpflanzungen sowie als
örtlicher Infektionsschutz nach Operationen verwendet.

Frauenheilkunde
Bei Operationen und zur Nachbehandlung nach Dammriss bzw. Dammschnitt. Unterstützend bei
der Behandlung der Brustdrüsenentzündung bzw. zur Vorbeugung derselben bei Stillenden. Vor
jedem Stillvorgang ist die Brust gründlich zu reinigen.

Erkrankungen des Hals-, Nasen- und Ohrenbereiches

Baneocin - Salbe wird bei folgenden bakteriellen Infektionen verwendet: Entzündungen des
äußeren Gehörganges und im Nasenbereich, nach Operationen an den Nasennebenhöhlen und
am Warzenfortsatz (Schläfenbein).

Kinderheilkunde

Baneocin - Salbe kann bei den entsprechenden Anwendungsgebieten auch bei Kindern
verwendet werden.


2.   WAS MÜSSEN SIE VOR DER ANWENDUNG VON BANEOCIN - SALBE BEACHTEN?

Baneocin - Salbe darf nicht angewendet werden,
- wenn Sie überempfindlich (allergisch) gegen die Wirkstoffe oder einen der sonstigen
  Bestandteile von Baneocin - Salbe sind
- Eine Anwendung bei schweren großflächigen Hautverletzungen sollte vermieden werden, da
  eine Aufnahme über den Blutkreislauf gehörschädigende Nebenwirkungen mit Gehörverlust
  verursachen kann.
- bei schweren herz- oder nierenbedingten Ausscheidungsstörungen und Vorschädigungen des
  Gleichgewichtsorgans und/oder Innenohrs, wenn die Möglichkeit einer unkontrollierten
  Aufnahme über den Blutkreislauf gegeben ist
- Nicht im äußeren Gehörgang verwenden, falls das Trommelfell geschädigt ist.

Besondere Vorsicht bei der Anwendung von Baneocin - Salbe ist erforderlich
- Erste Anzeichen von Nebenwirkungen sind dem Arzt zu melden.
- Bei Anwendung wesentlich höherer als der empfohlenen Dosen, insbesondere bei schlecht
  heilenden Geschwüren, muss wegen der möglichen Aufnahme gelöster Wirkstoffe in die
  Blutbahn auf Krankheitszeichen geachtet werden, die auf eine Nierenschädigung
  (Appetitlosigkeit, übermäßiger Durst, Verringerung der Harnmenge, Spuren von Blut im Harn)
  oder auf eine Gehörschädigung (Hörverlust von hohen Tönen, Ohrenklingen, Dröhnen und
  Druckgefühl im Ohr) hindeuten. Dieses Risiko ist bei Personen mit gestörter Leber- und/oder
  Nierenfunktion erhöht, weshalb in solchen Fällen vor und während einer intensiven Therapie
  Harn- und Blutkontrollen bzw. Hörtests empfohlen werden.
- Bei länger bestehender chronischer Mittelohrentzündung darf Baneocin - Salbe nur auf
  ausdrückliche Anordnung des Arztes im Ohrbereich aufgetragen werden.
  Baneocin - Salbe darf bei geschädigtem Trommelfell nicht im Ohrbereich verwendet werden.
- Gelangen größere Mengen Baneocin - Salbe in den Körper, besteht die Möglichkeit, dass eine
  Muskelschwäche auftritt oder, wenn eine solche bereits besteht (z.B. Myasthenia gravis oder
  eine ähnliche Erkrankung), diese verschlechtert wird.
- Langdauernde Anwendung von Antibiotika kann das Auftreten von Keimen, die gegen diese
  unempfindlich geworden sind, begünstigen.
- Bitte achten Sie auf das Auftreten von Entzündungszeichen (Wärmegefühl, Rötung,
  Schwellung, Schmerz) oder Zeichen von Pilzbefall an den behandelten Stellen. Teilen Sie
  diese oder andere ungewöhnliche Veränderungen Ihrem Arzt mit.
- Verwenden Sie Baneocin - Salbe während der gesamten vom Arzt angeordneten
  Behandlungszeit, um sämtliche Krankheitskeime auszuschalten und einen Rückfall zu
  verhindern.
- Melden Sie den Eintritt einer Schwangerschaft dem Arzt.
- Bei Stillenden ist die Brust vor dem Stillen mit abgekochtem Wasser und steriler Watte von
  Arzneimittelresten zu säubern.
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